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Laufblog

Einsteinmarathon und top Wetter

17.09.2012

Diesmal schien das Wetter vielversprechend - allerdings war es nach dem verregneten Lauf im Vorjahr keine Kunst besseres Wetter zu haben. Ein erster Schock im Zug half beim Wachwerden - der Schaffner wollte zunächst meine Startnummer nicht als Freifahrkarte anerkennen, mußte später jedoch eingestehen, daß ich recht hatte und er die Info verpennt hatte. Also auf zum Messecenter und ab ins Getümmel.

Eigentlich hatte ich ja gehofft ein paar mehr bekannte Gesichter anzutreffen, nachdem ich wußte wer so alles in Ulm vor hatte mitzulaufen. Aber bei einer so großen Teilnehmerzahl war das dann doch eher sehr optimistisch und somit mußte ich mich mit lediglich drei bekannten Läufern zufrieden geben, die ich auch erst teilweise im Zielbereich antreffen sollte.

Hatte ich mir ursprünglich eine 1:31:30 vorgenommen, so packte mich dann doch etwas der Ehrgeiz und ich nahm mir vor am Pacer für 1:29:00 zu bleiben, was mir auch recht gut gelang. Für jemanden, wie mich der anfangs immer dazu verleitet ist es zu schnell anzugehen, hat so ein Pacer einfach seine Vorteile. Mit der Zeit hatte sich dann auch eine feste Gruppe um uns gebildet und kannte seine Mitläufer.

Die erste Hälfte der Strecke war man noch ziemlich außerhalb von Ulm unterwegs, aber je näher man kam, desto dichter wurde die jubelnde Menge am Straßenrand und spornte einen an.  Sehr toll fand ich auch das Schild meiner Freundin in der Fanmeile, welches mich über das Tief beim KM 11 brachte und für die letzten 10 Kilometer motivierte. Teilweise ließ ich mich auch einfach von der Musik und Stimmung tragen und zog an, fiel dann aber teilweise wieder zurück und ließ mich vom Paver wieder auffangen.

Ab Kilometer 18 lief ich dann jedoch mein Tempo voraus, versuchte mein gesetztes Ziel von 1:29:00 zu verfolgen und fluchte über das Kopfsteinpflaster auf dem vorletzten Kilometer. Auf dem letzten Kilometer durch die Innenstadt nahm ich nochmals die Stimmung mit und legte Tempo zu, um dann knapp über der anviserten Zeit ins Ziel zu gelangen. Der Pacer war wohl leider etwas zu langsam unterwegs gewesen, aber immerhin noch unter den 1,5 Stunden. Was will man mehr nach einer Saison, wo es bisher eher auf die Höhenmeter noch mit ankam. Zufrieden im Ziel tauschte ich mich noch etwas mit einer weiteren Läuferin aus der Pacegruppe aus und genoß die Zielverpflegung, das Wetter und die Stimmung.

Am Gründels Fresh Stand

Am Stand von Gründel's Fresh denen ich meinen Startplatz zu verdanken hatte.

 
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