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APM/APUT 2013 - Die andere Seite

19.08.2013

Hatte ich im Mai noch den festen Vorsatz dieses Jahr wenigstens noch APUT und VAM als Teil meiner wenigen Wettkämpfe 2013 zu laufen, stand spätestens Mitte Juli fest: Mit meinem aktuellen Trainingspensum ist ein Ultra einfach nicht drinnen. Zu viel und gerne bin ich momentan mit dem Rennrad unterwegs und schenke dem Laufen nicht die erforderliche Priorität, um ein Vorhaben in solchen Distanzen realisieren zu können.

Aber um nicht vollends den Anschluß zur Laufgemeinde zu verlieren und endlich mal wieder ein paar alte Freunde zu treffen, meldete ich mich als Helfer für den APM, um einen solchen Lauf auch mal von der anderen Seite als der eines Teilnehmers zu erleben.

So wurde am Freitag noch schnell das Helferpaket (Shirt, Rucksack und Co.) abgeholt, um dann am Sonntag früh aufzustehen und sich Richtung Grasgehren an die Weiche für APUT und APM zu begeben. Natürlich war ich mal wieder zeitlich sehr knapp dran. Also brav knapp vor 8 Uhr das Auto am Riedbergpaß abgestellt und schon schossen Thomas Miksch und Führungsgruppe hinter mir vorbei. Also schnell Rucksack geschultert, Auto zugeknallt, abgeschlossen und den vieren hinterhergerannt.

Dummerweise hatte ich keine Laufschuhe an und der Rucksack war nun auch nicht wirklich lauftauglich, so daß ich meinen Posten erst 400 Meter nach den führenden vier erreichte - aber die Jungs haben ohnehin die richtige Richtung eingeschlagen und Helga, der zweite Streckenposten, war bereits pünktlich vor Ort gewesen. Nun blieb mir Zeit den Posten zu beziehen, mein etwas zu großes APM-Helfershirt überzustreifen und mich mit Foto in Position zu begeben bis auch der Rest den Posten passierte.

Eigentlich hatte ich ursprünglich vor nur ein paar bekannte Läufer zu fotografieren und ansonsten etwas meine Mitzieher-Technik zu verbessern, aber nachdem die Leute angesichts des Fotos anfingen zu Posen und alle so freundloche Gesichter machten, konnte ich schlecht so grob selektieren und fing an alle zu fotografieren. Sehr begehrtes Motiv war auch das Schild von der Weiche selbst.

Angesichts der um zwei Stunden unterschiedichen Startzeiten von Ultra und Marathon gab es auch fast keine Überschneidungen - nur knapp 10 Ultras vermischten sich noch etwas mit den ankommenden Marathonis, waren aber aufgrund des Tempos dann doch recht leicht zu erkennen und selektieren. Abgesehen von einem Sturz mit Schürwunden und einem verlorenen Transponder gab es auch keine größeren Zwischenfälle, so daß ich gegen 12 Uhr dann Richtung Auto aufbrach und mich ins Ziel begab, wo ich nach einer kleinen Stärkung meinen Saunagutschein einlöste und drei heiße Aufgüsse genoß kombiniert mit dem Plausch mit bekannten Läufern.

So seh es mir auch gefallen hat an einem Lauf mal von der anderen Seite teilzunehmen und das positive Feedback der super motivierten und freundlichen Läuferriege mitzubekommen, hoffe ich, daß ich doch demnächst auch mal wieder als aktiver Läufer bei einem solchen Lauf dabei sein kann. Nun freue ich mich auf das Helferfest in einer Woche und vielleicht schaffe ich es ja wenigstens mich für die 30km Strecke des VAM in Form zu bringen. Man wird sehen.

APUT/ATM-Weiche

 
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